Sind Immobilien mittlerweile zu teuer?

Sind Immobilien mittlerweile zu teuer?
 
Vor der Finanz- und Eurokrise flüchten Viele in Immobilien. Immobilien gelten als vergleichsweise wertstabil. Die Fragen, die sich nun langsam stellen, lauten:
Sind die Preise für Immobilien noch angemessen?
Sind wir langsam am oberen Rand der Kaufpreisentwicklung angekommen?
Die Frage lässt sich nicht einheitlich beantworten. In Ballungszentren scheinen Immobilien derzeit überbewertet zu sein. Nach Schätzungen der Bundesbank beträgt die Überbewertung bis zu zwanzig Prozent. Bei dem klassischen Einfamilienhaus ist das noch nicht der Fall. Quelle: siehe Link unten
 
Verführerisch wirken dagegen die günstigen Zinsen. Diese bringen viele Menschen dazu, eine Immobilie zu erwerben. Dabei sollte bedacht werden, dass Verkäufer in der Regel die günstigen Zinsen in ihrer Kaufpreisforderung (erhöhend) berücksichtigt haben. Von daher können die günstigen Darlehensbedingungen von dem erhöhten Kaufpreis aufgefressen werden. Hinzukommt, dass sich Kreditinstitute als Darlehensgeber, was die günstigen Zinsen anbelangt, nicht langfristig binden wollen und darum keinen Vertrag über den gesamten Finanzierungszeitraum anbieten. Es besteht damit die Möglichkeit, dass sich nach Ablauf der Darlehenszeit auf dem Weg der Umschuldung kein Kreditinstitut mit günstigen Darlehensbedingungen finden lässt, weil die Zinsen mittlerweile angezogen haben.
 
Wer also etwas Vertrauen in unsere Politiker und in den Euro hat, sollte sich überlegen, ob er mit dem Erwerb einer Immobilie -jedenfalls in Ballungszentren-  wartet.
 
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